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Wenn Windows nicht mehr startet, ist die wohl die häufigste Ursache ein Problem mit der Datei hal.dll. Das ist eine wichtige Systemdatei, die zum Starten benötigt wird. Es kann verschiedene Ursachen haben, warum die Datei plötzlich weg oder beschädigt ist. Eine Möglichkeit ist, dass Windows bei einer Aktion, z.B. beim Herunterfahren, bei der Datenträgerbereinigung usw., einen Fehler produziert und die Datei beschädigt. Das Problem tritt unter Windows XP häufiger auf. Bevor Sie Windows neu oder ein zweites Mal installieren: Es geht einfacher und vor allem schneller. Legen Sie die CD mit Windows XP ein und starten Sie den Computer. Jetzt startet anstatt Windows von der Festplatte die CD mit der Installation. Wenn nicht, ist die Startreihenfolge im BIOS anders eingestellt. An erster Stelle muss das DVD-Laufwerk stehen. Starten Sie die Wiederherstellungskonsole Jetzt kopieren Sie die Datei neu in Ihr System. Tippen Sie expand D:\i386\hal.dl_ C:\windows\system32 und drücken Sie die Eingabetaste (statt expand ist auch copy möglich). Erscheint eine Fehlermeldung, müssen Sie den Buchstaben D, der für das DVD-Laufwerk steht, ersetzen. Wenn der Buchstabe D bereits für weitere Festplattenpartitionen vergeben ist, verschiebt sich der DVD-Laufwerksbuchstabe im Alphabet nach hinten, d.h. es könnte auch E oder F sein. Mit dem Befehl map lässt sich das anzeigen. Damit ist die hal.dll wieder ersetzt, der Computer sollte nach dem Entfernen der Windows-CD wieder normal starten.

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Wenn Windows quälend langsam herunterfährt, kann das viele Ursachen haben. In den meisten Fällen handelt es sich um angeschlossene Geräte, die sich nicht optimal mit Windows oder anderen Geräten verstehen. Windows kann dann nicht herunterfahren, weil es auf Rückmeldung dieses Geräts wartet und keine bekommt. Windows wartet für jede dieser Rückmeldungen einige Zeit, bis es die bockige Hardware selbst ausknipst. Befindet sich in Ihrem Gerätepark Hardware mit stark unterschiedlichem Alter, also etwa eine neu gekaufte Tastatur an einem alten PC? Sie können die Zeit verkürzen, die Windows wartet, um quer liegende Programme oder Treiber abzuschießen So verkürzen Sie die Zeit, die Windows wartet, bevor es andere Programme abschießt: Drücken Sie [Windows-Taste] + [R]. Tippen Sie regedit in das Eingabefeld. Der Registrierungseditor öffnet sich. Hangeln Sie sich dort zu dem Eintrag HKEY_Local_Machine/System/ControlSet001/Control. Im rechten Programmfenster befinden sich mehrere Einträge. Öffnen Sie per Doppelklick den Eintrag WaitToKillServiceTimeout. Dort ist der Wert 20000 eingetragen. Das steht für Millisekunden, Windows wartet also 20 Sekunden ab, um Dienste (Services) endgültig zu beenden. Sie können dort eine kleinere Zahl eintragen, z.B. 10000, und verkürzen damit die Zeit. Der Wert sollte aber nicht zu gering sein, weil viele Hintergrunddienste eine gewisse Zeit brauchen, um ordnungsgemäß beendet zu werden. Probieren Sie aus, ob die Änderung eine tatsächliche Verkürzung des Shutdowns bewirkt. Wenn nicht, dürfte kein Dienst, sondern eine Anwendung schuld sein. Auch dafür gibt es einen Eintrag: Unter HKEY_Current_User/Control Panel/Desktop befindet sich der Eintrag WaitToKillAppTimeout. Auch hier können Sie den Wert getrost halbieren.

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Wenn ein Druckauftrag nicht verschwindet, nachdem er gelöscht wurde, ist es am einfachsten, den Windows-Druckdienst neu zu starten. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor: Drücken Sie gleichzeitig die [Windows-Taste] und [R]. Es erscheint ein Befehlsfenster. Tippen Sie services.msc in die Zeile und drücken Sie die Eingabetaste. Suchen Sie in der Liste den Eintrag Druckwarteschlange. Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Kontextmenü. Klicken Sie dort auf Beenden. Auf diese Weise können Sie den Dienst auch wieder starten. Das Starten und Beenden des Dienstes dauert jeweils einige Sekunden. Das sollte das Problem beheben.

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Halten Sie die Windows-Taste gedrückt, und tippen Sie auf die R-Taste. Ins erscheinende Fenster geben Sie den Befehl %systemroot%\Prefetch ein. Im Anschluss klicken Sie auf OK. Drücken Sie bei gehaltener Strg-Taste einmal auf die A-Taste. Drücken Sie auf Entf, um alle Dateien zu löschen, und klicken Sie auf Ja. Danach kann das Fenster wieder geschlossen werden. Drücken Sie erneut bei gehaltener Windows-Taste auf die R-Taste. Diesmal tippen Sie Rundll32.exe advapi32.dll,ProcessIdleTasks ein und klicken auf OK. Starten Sie den PC neu. Tipp: Sie müssen die Buchstaben nicht einzeln abtippen. Markieren Sie die entsprechenden Wörter. Drücken Sie dann gleichzeitig die Tasten [Strg] + [C]. Damit ist diese Passage in die Zwischenablage kopiert. Klicken Sie jetzt in das Eingabefeld und drücken Sie [Strg] + [V]. Damit erscheint der gespeicherte Text an dieser Stelle.

fixit_logoMicrosoft Fix it Solution Center

Probleme mit Windows hat jeder Nutzer früher oder später. Oft helfen Tipps von PC-Magazinen oder Bekannten weiter. Doch Microsoft selbst bietet für häufig auftretende Fehler von Windows, Office und Internet Explorer eine Möglichkeit die Probleme mit einem Klick zu lösen. Ein Problem von Windows zu beheben, grenzt bisweilen an eine Wissenschaft. Insbesondere unerfahrene Anwender scheuen die notwendigen Änderungen in der Systemsteuerung oder der Windows-Registry. Für solche Fälle gibt es Microsoft Fix it.

Das sind kleine Dateien, die einmal ausgeführt die entsprechenden Änderungen an Windows vornehmen, beispielsweise Einträge in der Windows-Registry und Einstellungen von Windows ändern oder bestimmte Dateien löschen. Allerdings macht Microsoft seine Kunden kaum auf diese praktischen Problemlöser aufmerksam. So verstecken sich die kostenlos erhältlichen Fix it-Dateien in den Hilfeseiten im Internet. Die mittlerweile verfügbare Sammelseite im Internet bietet allerdings nicht alle Fix its an. Wir haben für Sie die Wichtigsten herausgesucht. Natürlich lässt sich nicht jedes Problem beheben, beispielsweise Fehler von Drittsoftware. Aber einige Windows-Macken lassen sich mit Microsoft Fix it austreiben. Auch für fortgeschrittene Nutzer empfiehlt sich ein Blick auf Microsoft Fix it. Anstatt ein Problem in Windows mit einer stundenlangen Suche nach Einträgen in der Registry zu beheben, lässt es sich mit wenigen Klicks blitzschnell lösen. Mit Fix it Probleme von Windows lösen Die Fix it-Datei anzuwenden, ist kinderleicht. Sobald Sie auf den Microsoft-Seiten den entsprechenden Beitrag gefunden haben, der Ihr Problem beschreibt, müssen Sie nur die Datei per Klick auf das Fix it-Symbol herunterladen. Die Datei mit der Endung .msi führen Sie anschließend aus - die gewünschten Änderungen an Windows werden automatisch vorgenommen. So sparen Sie sich Ausflüge in die komplexe Welt Windows-Registry.

Neue Desktopsymbole einrichten

Ob Papierkorb, Arbeitsplatz oder der Ordner «Eigene Dateien»: Die Desktopsymbole sehen auf jedem Rechner gleich aus. Wem das zu langweilig ist, kann grafisch anspruchsvollere Symbole aus dem Web laden. Eine attraktive Sammlung mit einer denkbar breiten Themenpalette findet sich unter iconarchive.com. Einfach die gewünschten Symbole als .ICO-Datei auf den eigenen Rechner laden und sich den Speicherort merken. Um die Icons auszuwechseln, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops. Unter Windows XP anschließend den Befehl «Eigenschaften» aufrufen und im Register «Desktop» auf «Desktop anpassen» klicken. Benutzer von Windows Vista und 7 klicken mit der rechten Maustaste und wählen «Anpassen | Desktopsymbole ändern». Im folgenden Fenster das auszutauschende Symbol aussuchen, dann auf «Anderes Symbol» klicken. Jetzt ein Klick auf «Durchsuchen» und zum Ordner wechseln, in dem sich die herunter geladene ICO-Datei befindet. Nun noch das Wunschsymbol markieren und mit «Öffnen» sowie «OK» bestätigen.

Viren, Würmer und Trojaner: Die Gefahren aus dem Netz

Das Internet ist voller Gefahren durch sogenannte Schadsoftware. Inzwischen hat sich eine weltweite kriminelle Industrie entwickelt, die darauf aufbaut, Geld aus erbeuteten persönlichen Daten zu schlagen. Am Anfang, noch vor den Zeiten des Internet, wurde bösartige Software eher aus einem Spieltrieb heraus geschrieben. Am Anfang standen COMPUTERVIREN. Ein Virus infiziert Programme und führt bei ihrem Start bestimmte Aktionen aus. Ein WURM ist ein Virus, der sich von allein auf andere Computer verschickt. TROJANER tarnen sich als harmlose Programme und entfalten erst dann ihre Wirkung, wenn der ahnungslose Nutzer sie ausgeführt hat. ROOTKITS sind Werkzeug-Sammlungen, mit denen Hacker auch ohne Programmierkenntnisse auf Computern Administratorenrechte erlangen können. Mit den Rootkits ist es möglich, die Rechner zu manipulieren, ohne dass diese Veränderungen von Virenscannern registriert werden können.

Eine BACKDOOR ist eine «Hintertür», die die Programme für ihre Entwickler offenhalten. EXPLOITS sind Programmcodes, die Lücken in weit verbreiteten Programmen wie Internet-Browser oder Media-Software ausnutzen. Mit ihnen kann man Schadsoftware auf fremde Computer bringen. Sie werden in Untergrund- Börsen gehandelt. Seit einigen Jahren hat sie sich die Gruppe der SPYWARE massiv ausgebreitet. Diese Software sammelt Informationen über die Computernutzer und gibt sie an ihre Entwickler weiter. Manche Programme installieren einen KEYLOGGER, der alle Tastaturanschläge - und damit zum Beispiel auch die Passwörter aufzeichnet. Stark zugenommen haben zuletzt auch sogenannte BOTNETS, in denen Kriminelle zum Teil hunderte Computer unter ihre Kontrolle bringen und sie unentdeckt vom Nutzer zum Versenden von SPAM-E-MAILS oder als Server zum Beispiel für Porno-Bilder missbrauchen. Gefährlich sind aber nicht nur Technologie-Angriffe. Ein ungelöstes Problem ist auch sogenanntes PHISHING, bei dem Verbraucher zum Beispiel per E-Mail über ihre vertraulichen Daten ausgefragt werden.

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